Kosten und Finanzbarometer

Hier findest du eine Übersicht über meine Kosten für Schiff und Skipper.
Das benötigt ANAKIWA im Jahr:

Winterlager2.600,00€
Rückstellungen für Verschleiß Segel, Leinen, Antifouling, etc.2.000,00€
Abnahme und Beitrag SeeBG800,00€
Wartung Rettungsmittel400,00€
Versicherungen1.400,00€
Liegeplatz Sommer1.900,00€
Rückstellung für Reperaturen2.000,00€
Werbung und Internetauftritt400,00€
Wertverlust 7.000€ + Tilgung 10.000€17.000,00€
Summe: 28.900,00€

Das braucht der Skipper für das Projekt*:
(5 Monate Segeln, je ein Monat Vor- und Nachbereitung und 2 Monate Erholung)

Auskommen Ben und 1 Kind: 9 x 2.200,00€ brutto
(Meine Frau sorgt für sich selbst und 1 Kind)
19.800,00€
Das braucht das Finanzamt/die Gemeinschaft:
(Beiträge an Finanzamt ca.:)3.000,00€
Projektkosten im Jahr 2020:51.700,00€
2019 war das Projekt komplett auf Spendenbasis.
Spenden am 10.10.2019 (Projektkosten 2019: 31.235,00€):
29.096,26€
Es fehlen (nur) noch:2.138,74€

Und hier kannst du mich und das Projekt finanziell unterstützen:
(Wenn du ein Paypalkonto hast)

29.096,26€ …Spenden in 2019. (Budget je 31.235,00€)
30.297,34€ …Spenden in 2018.
27.124,64€ …Spenden in 2017.
21.712,99€ …Spenden in 2016.

* „…Könnte es übrigens nicht auch sein, dass es Mitsegler gibt, die Ihnen neiden, mit „ein paar“ Wochen Segeln im Jahr ihr Auskommen „einfahren“ zu können, während sie selber unter Umständen „hart arbeiten“ während des ganzen Jahres?“

…fragte mich kürzlich ein Autor der Zeitschrift Yacht.

Ja, das mit dem Neid könnte schon sein. Dann bitte ich diese Menschen sich mal real vorzustellen, ob sie wirklich bereit sind sich jede Woche auf zwei bis vier vollkommen fremde Menschen mit ihren Themen, Licht- und Schattenseiten und ihren ganz speziellen Eigenheiten einzustellen. Dabei aufmerksam, offen, humorvoll und wohlwollend zu sein. Und das nicht nur ein paarmal, sondern eben fünf Monate? Und dann ja nicht nur 8 Stunden, sondern den ganzen Tag von morgens um 6 bis abends um 22 Uhr. Ohne Wochenende. Also ca. 16 Stunden am Tag, mal 7 Tage, mal 15 Törns, macht 1680 Stunden. Plus 2 Monate Vor- und Nachbereitungszeit mit normalen Arbeitszeiten von ca. 160 Stunden pro Monat. Macht zusammen also 2000 Stunden.

Das ist weit mehr, als ein normaler Mensch in einem Jahr für seinen „Lohn“ arbeitet (das wären üblicherweise eben nur ca. 1500 Stunden). Und klar ist das eine der vielen spannenden Fragen: Warum erleben solche Menschen sich als „hart arbeitend“, während mein Projektfür sie so sehr nach „bezahltem Urlaub“ aussieht? Und warum sollte ich nicht dasjenige tun, was mir Freude bereitet (und dass dann auch mit Haut und Haaren und rund um die Uhr) und gleichzeitig für mein Auskommen gesorgt sein? Eben damit ich es tun kann? Zumal ich real mehr Stunden dafür „arbeite“ als sie?