Es gibt keinen Gewinn in dieser Welt, es gibt nur das Leben (Kay Sara).

Jenseits des sicheren Hafens lockt das kraftvolle Meer!
Segeln ist Entschleunigung.
Konzentration auf das Wesentliche.
Gemeinschaftsleben als Crew.
Sein in der Natur.
Zeit für dich.
Stille.

Von Flensburg aus gehen wir auf Törn Richtung schwedische Schären und Olso. Wohin entscheiden wir zusammen und vorallem nach Wetterlage. Dich erwartet: Ein sicheres und hochseetüchtiges Schiff vom Typ Breehorn 37 aus Aluminium gebaut. Eine eigene Koje (nicht verwechseln mit einer Kajüte …). Leckeres Essen (drei Mahlzeiten am Tag) aus der Weltumseglerküche (überwiegend bio und vegetarisch), eingekauft und zubereitet vom Skipper. Anregende Gespräche. Zeit für Dich allein. Das Leben auf – und mit dem Meer, sorgen für das segeltypische Gefühl des „Flow“.

Du bist mit und ohne Segelerfahrung herzlich willkommen (körperliche, seelische und geistige Gesundheit und die Bereitschaft zur Kommunikation werden vorausgesetzt). Neue Sichtweisen und Erfahrungen – auch außerhalb der Komfortzone – sind auf meinen Segelexpeditionen all-inclusive!

Der Preis? Kein Preis!

„Ich gewinne – Du verlierst“ (und umgekehrt) kennen wir alle. Ich träume von einem anderen Umgang mit Zeit und Geld. Jetzt ist der Moment, diesen Traum umzusetzten! Darum kannst du das Mitsegeln bei mir nicht bezahlen. Alle Fahrten sind private Segeltörns „Hand gegen Koje“.

Warum auch ich die Krise schamlos für eine Anpassung meines “Geschäftsmodells“nutze

und nun zum echten Kapitalisten und hoffentlich Krisengewinnler werde:


Eigentlich wollte ich mit meinem Segelboot ein Geldexperiment machen: Jeder zahlt nach seinen Möglichkeiten. Soziale Flausen und Träume vom großen Wandel und so. Dies ist auch die letzten Jahre weitgehend gelungen: Menschen aus den verschiedensten Einkommensschichten haben sich an Bord versammelt und spannende Begegnungen gehabt. Wenn der Preis nicht vorsortiert, gehen Putzmann und Chefärztin, Grundschullehrer und Callgirl, Landwirt und Staatsanwältin zusammen segeln. Menschen verbringen eine intensive Woche in Gemeinschaft an Bord, die im normalen Leben keine Berührungspunkte haben.


Zu Anfang meiner Idee habe ich bei den Behörden angefragt, wie denn ein solches Geldexperiment einzustufen sei, denn in meinem Bild ist ein Angebot, bei dem der Preis nicht fest steht und Mensch finanziell nichts beitragen muss, nicht gewerblich.  Das sahen die Behörden anders:

solange ich um Geld bitte, habe ich eine „gewerbliche Absicht“ und muss darum mein Experiment als „gewerbliche Ausbildungsfahrten“ anbieten. Das habe ich nun viele Jahre zähneknirschend gemacht. Es ist mit hohem behördlichem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden, da vor allem durch die Pflicht zur CE-Kennzeichnung von gewerblichen Schiffen, mein Hang zu stabilen Yachten der Vor-CE-Zeit finanziell empfindlich bestraft wird.


Als Sozialkünstler habe ich nun an meiner “Absicht“ gearbeitet und mir folgendes ausgedacht:
Die Idee ist natürlich geklaut. In meinem Fall hat mich eine Geschichte über die Seefahrer meiner Lieblingsinsel Aerö inspiriert: Die sind früher öfter nach England gesegelt. Dort war Prostitution verboten. Darum haben die Damen mit (hässlichen) Porzellanhunden gehandelt. Die sexuelle Dienstleistung gab’s gratis dazu. Wer schon mal in Aerö war, kann in vielen Fenstern die Viecher stehen sehen, da die Seeleute die teuren Dinger gerne ihren ahnungslosen Liebsten als Souvenir mitbrachten. Dass die Frauen dann dieses zweifelhafte Geschenk dazu benutzt haben sollen, um durch die Position der Hunde ihren Liebhabern zu signalisieren, ob die Luft gerade rein ist (Hund schaut zur Straße, Mann auf See!), ist eine andere bitter-süsse Geschichte. Nun will ich kein schwimmendes Bordell im Flensburger Hafen betreiben, auch wenn dass vielleicht finanziell lukrativer wäre als mein bisheriges Geldexperiment. Nein, ich werde einfach den Preis meines Weltumsegler-Buches im Kielwasser der Krise schamlos „anpassen“ und von derzeit 19€ auf 500€ raufsetzen. Als Verleger darf ich das jederzeit. Für Menschen die bereit sind tiefer in die Tasche zu greifen, wird es eine handsignierte Wohlhabenden-Edition für 750€ geben. Mit personalisierter Widmung auch für 900€. Nach unten abgerundet wird das Angebot durch eine antiquarische Sonderedition im angesagten used look je nach Zustand um die 350€. So ist für jeden Geldbeutel

etwas dabei und ich werde mit dem teuersten Reisebuch der Welt

richtig reich und kann mir meinen ausschweifenden Lebensstil

mit kostenlosen Segeltörns für alle endlich leisten.

Diese bleiben rein Hand gegen Koje (plus Bordkasse)

und natürlich könnt ihr mein Buch in allen Editionen auch an Bord erwerben.


Ich wünsche uns allen eine wunderbare Segel – und erfolgreiche Buchsaison 2023.


Neugierig geworden? Ich freue mich, dich an Bord begrüßen zu dürfen!

Buchungsanfragen über diesen Link: Expeditionsanfrage.
Oder mit dem Telefon: 0160-92549354.
Zum aktuellen Törnplan geht es hier: Törnplan 2023
Da ich meist auf dem Meer bin, bitte ich Dich um mindestens einen Tag Geduld bei der Beantwortung von Mailanfragen.

















Unten seht ihr Video aus der Zeit des alten „Geschäftsmodels“ ….