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Sterben für Reutlingen?

Klingelt es bei euch in den Ohren?
Wenn Frau von der Leyen verkündet, dass wir nun bald einen „Energielockdown“ haben werden, sind die Anklänge an die Art, wie unsere Führung mit Corona umgegangen ist, nicht zu überhören.
Ich bin gespannt, ob dann solidarisches Frieren für die „Verteidigung der Demokratie“ das überwiegend sinnlose Tragen von Masken ersetzen wird?
Und was wird dann die Entsprechung zur Impfung sein? Solidarisches Sterben für den Frieden?
Dazu noch ein Wirtschaftsminister, der die Frechheit besitzt, öffentlich zu erklären, dass Betriebe, die mit durch seine Politik verschuldet zum Aufgeben gezwungen wurden, ja nicht „Insolvent“ gehen, sondern einfach den Verkauf einstellen, zeigt unübersehbar die Ignoranz der Herrschenden. Getreu dem Motto: „Sollen sie doch Kuchen essen“. Herr Habeck bekommt ja weiterhin sein Geld. Wie es mit dieser Zitatgeberin endete, wissen wir alle. Wo aber wir als Gesellschaft und PlanetenbewohnerInnen in naher Zukunft sein werden, hängt von jedem einzelnen ab!

Es fällt mir schwer, nicht zynisch zu werden. Darum habe ich auch seit Kriegsbeginn nichts mehr in diesem Blog gesagt. Nicht, weil es keine Themen gäbe. Oh ja, ich könnte mich täglich auslassen über die vielen Schwachsinnigkeiten, die so Landauf Land ab verkündet werden. Ich könnte mich aufregen über das Ausbleiben von echten Lösungsbemühungen von Seiten unserer Führenden.
Und ich könnte mich aufregen über die vielen Kriegsdiskussionen, die ich mit wechselnden Crews an Bord geführt habe. Darüber, dass junge Menschen mir ins Gesicht sagen, dass sie bereit wären, für ihren Heimatort zu streben. Über die riesige Bereitschaft zum Krieg als Mittel, weil ja sonst nichts helfen würde. Als hätten wir schon wirklich etwas anderes als NICHTS für eine friedliche Lösung versucht.

Ich habe schon zu Beginn des Corona-Wahnsinns prophezeit, dass es nicht um Gesundheit sondern um Bereicherung und Machtverschiebung geht. In der Schweiz werden jetzt im Angesicht der verheerenden Ergebnisse der Impfkampagnen und den Millionenfachen Nebenwirkungen solche Covidioten öffentlich rehabilitiert. Bei uns kaspert dagegen der Lauterbach munter weiter durch die Talkshows und verprasst unser aller Geld für den Ankauf nutzloser Impfstoffe für eine eventuell auftretende Mutante der Mutante, derweil nutzlose Masken weiterhin in ausgewählten Verkehrsmitteln zu tragen sind. Wie lächerlich darf man sich in unserem Land als Regierung machen, bevor wir, die wir diese Volksvertretern mit überwiegender Mehrheit NICHT gewählt haben (Die SPD leitet ihren “Regierungsauftrag“ von nicht mal einem Viertel der Wählerstimmen ab …), dem Treiben Einhalt gebieten?

Ich wage auch jetzt die ketzerische und unbequeme Vorhersage: Es geht NICHT um Frieden und Demokratie in der Ukraine. Schaut euch einfach an, wessen Taschen sich gerade füllen und wessen Machtbereich sich ausweitet.

Nun, was rege ich mich auf. Seit 5.000 Jahren halten wir menschlichen Dummköpfe es nicht anders. Auf Krieg folgt Krieg. Wir haben (fast) nichts dazugelernt und offenbar braucht jede dritte Generation diese mörderische Erfahrung der totalen Vernichtung dessen, was Generationen mühsam aufgebaut haben. Oder ist vielleicht gerade das unser Menschlich-Sein? Zeichnet uns gerade diese Blindheit und Unfähigkeit, diese radikale Verweigerung zur Entwicklung als Menschen aus?

Das alles wäre noch halbwegs zu ertragen als eben den normalen Irrsinn unserer Spezies, hätten wir nicht gerade ein echtes Problem: Die Hütte, in der sich die Streithähne – und Hennen zanken, steht für Alle sichtbar in Flammen. Wir können uns als Menschheitsfamilie solche Konflikte schlicht nicht mehr leisten. Statt Krieg und Spaltung braucht es eine globale Zusammenarbeit, um das Feuer, welches wir durch die Wirtschaftsweise der letzten zweihundert Jahre gelegt haben, zu löschen. Das geht nur GEMEINSAHM.

Es gibt in meinen Augen keine Wahl: Niemand wird für Freiheit und Demokratie sterben, auch wenn mir das wirklich in junger Mann an Bord ins Gesicht gesagt hat auf meine Frage, ob er denn selbst bereit wäre, seine Heimat mit Waffengewalt zu verteidigen. Solange er – und wir alle mit ihm – nicht erkennen, dass es so etwas wie Heimat nur weiterhin geben wird, wenn wir uns endlich für den ganzen Planeten als Heimatort verantwortlich fühlen, sterben wir im Krieg einzig für Gier und Ignoranz weniger und die gute alte Dummheit und Trägheit vieler.

Das ausgerechnet wir Deutschen jetzt wieder mitten dabei sind, macht mich besonders fassungslos. Gibt uns unsere Geschichte als Mittverantwortliche zweier Weltkriege incl. Holocaust nicht eine besondere Verantwortung? Dass nun nur 77 Jahre nach Kriegsende wieder deutsche Waffen russische Menschen töten ist einfach ungeheuerlich und ein historisches Versagen von unfassbarer Tragweite.
Frau Baerbock, Herr Habeck, Herr Scholz, Herr Linder, Herr Steinmeier, sie alle sind verantwortlich für dieses Versagen.
Und wir alle, die wir dem nicht widersprochen haben, sind es ebenso.
Kommende Generationen werden sich über ihr und unser Handeln die Frage stellen, die wir uns als Schüler im Geschichtsunterricht zum 3. Reich gestellt haben: Wie konnte das passieren?
Nun, die Antwort ist einfach: Weil die Mehrheit geschwiegen hat! Und die Mehrheit sind ich und du.

2 Comments

  1. Uwe-Michael Bernauer sagt:

    Lieber Ben!

    Danke für Deine Worte. Die Situation hat sich ja mittlerweile noch weiter verschlimmert. Ich hoffe auf Friedensdemonstrationen, an denen ich teilnehmen möchte. Außerdem versuche ich, standhaft zu bleiben und gleichzeitig mich auf das Positive und gute Energie zu konzentrieren, Freude, Liebe, Entwicklung – immer wieder und trotz – oder wegen – dem ganzen Wahnsinn. Nicht leicht, aber notwendig.
    Ich weiß nicht, ob Du Dich an mich erinnerst und auch nicht, ob ich mich als Uwe-Michael oder als Michael vorgestellt habe: Ich war in der 2. Pfingstferienwoche als Gasthelfer in Tempelhof und wir haben ne Zeitlang nebeneinander gesessen und geplaudert beim Grillabend.
    Herzliche Grüße jedenfalls und Friede den Menschen (allen!)
    Uwe-Michael

  2. Hallöchen Ben,
    mehr durch Zufall kam ich auf Deine Heimatseite und diese Deine Ansprache.
    Oh – es ist erfrischend für mich, diese Zeilen zu lesen – und ich bekomme nun noch größere Lust (die in mir schon gleich beim Betreten dieser Seiten aufkam) dieses Jahr einen Törn mit Dir mitzusegeln.
    Gerolf

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