Mit allen Wassern gewaschen

Der Vortrag

Mit allen Wassern gewaschen… wurden vor allem unsere Kinder!


Wir haben unsere Reise bewusst nicht unter dem Gesichtspunkt medialer Verwertbarkeit unternommen, und nur durch Zufall versagte unsere betagte Analogkamera schon im ersten Jahr, wodurch eine erfreuliche Anzahl digitaler Bilder entstanden ist. Mit diesen und spannenden Geschichten von der Reise, entsteht ein Abend, den es so jeweils nur einmal geben wird und der definitiv nicht nur für Segler geeignet ist.

Er ist oft heiter, manchmal sehr spannend (wir haben den Piraten vor Somalia ins Auge geschaut und am Ende der Reise fürchterlich „Schiffbruch“ erlitten…) und hat letztlich unter der eigentlichen Reisegeschichte (und den vielen Bildern von der Schönheit der Welt und den Schrecknissen, die wir ihr bereits angetan haben), die beiden großen Fragen: Was machen wir hier gerade mit unserem Planeten, und was mache ich mit meiner Lebenszeit?

Exemplarisch hier die Reaktion eines Mitglieds des noblen Düsseldorfer Yachtclubs:
  • Klaus Hympendahl
    „Lieber Ben, Dein Vortrag war eine Wucht. Kritisch, witzig, geistreich und mit spannenden Überraschungen hast Du uns fasziniert. Viele meinten, so einen großartigen Vortrag zum Thema Fahrtensegeln haben sie noch nie gehört. Dem schließe ich mich an. Beste Grüße Klaus Hympendahl (Weltumsegler, Buchautor).“

Vortragstermine 19/20

DatumWo?AdresseBeginn
31.01.2020Seglergemeinschaft ÜberlingenStrandweg 38, 88662 Überlingen19:00 Uhr
29.01.2020Württembergischer YachtclubAm Seemooser Horn 1, 88045 Friedrichshafen19:00 Uhr
27.01.2019Kulturcafé Dorfgemeinschaft LautenbachLautenbach 1, 88634 Herdwangen-Schönach17:00 Uhr
20.01.2019Boot Düsseldorf, Bühne im Segelcenter, Interviewauftritt16:30 Uhr
19.01.2019Boot Düsseldorf, Bühne im Segelcenter, Interviewauftritt12:00 Uhr
[layerslider id="1"]

Kostprobe Vortrag


„…Liebe Gäste, wenn wir auf einer Party unbekannte Menschen treffen, dann haben wir in Deutschland ja so ein kleines Ritual, in dem wir fragen: „und was machen sie beruflich?“ Die Engländer z.B. benutzen zum warm werden gerne die Taktik der „most embarrassing experience“. Also die erzählen sich ihr peinlichstes Erlebnis. Dann lacht man herzlich über sich selber und damit ist das Eis gebrochen und man kann normal in Kontakt kommen. Wir Deutschen dagegen zählen auf, was wir alles tolles erreicht haben: mein Beruf, mein Haus, mein Auto, meine Kinder, meine Frau, etc… Etwa in dieser Reihenfolge. Wenn ich dann meinem Gegenüber nach seiner Aufzählung antworte, dass ich mit meiner Frau und zwei kleinen Kindern fünf Jahre auf einem zehn Meter langen Segelboot um die Welt gesegelt bin, entsteht immer eine kleine, betroffene Pause. Danach gibt es zwei typische Reaktionen: Die einen sagen: „Aha, das ist ja interessant…“ und wechseln schnell das Thema. Die anderen sagen mehr oder weniger direkt: „Ihr müsst ja echt reich sein. Ich könnte mir das niemals leisten“. Dabei waren wir gar nicht reich. Wir waren einfach nur verrückt genug, all unseren Besitz zu verkaufen, auf ein Schiff zu ziehen und ins Ungewisse aufzubrechen, auf der Suche nach einem anderen Leben…“.