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Leben im Netz

Während im Norden die Stürme toben, dieseln wir meist über einen windstillen Atlantik die portugiesische Küste entlang.

Das hat gleich mehrere Vorteile für die Überführung: wir sind schon fast in Nord-Spanien und haben damit zwei Drittel der Gesamtstrecke hinter uns. Seit Gibraltar bringt uns jede Meile näher an Flensburg. Der portugiesische Norder fällt für uns aus und damit auch das nervige Kreuzen gegen Wind und Strömung.

Der Nachteil ist, dass wir neben dem leidigen Dieselverbrauch mit angeschlossenem schlechtem Gewissen, mit jeder Meile auch etwas weiter nach Norden kommen und damit wird es kälter. Badestopps – im Mittelmeer durchaus eine Option – sind nicht mehr so gefragt bei der Crew. Dafür werden die unglaublichsten Sonnenuntergänge luxuriös im Netz genossen.

Überhaupt der Luxus an Bord: Die seit Cartagena defekte Heizung hat eine erstaunliche Lösung erfahren: Herr Klepsch von der Firma Yachtheizung.de hat mir einfach eine Ersatzheizung zugeschickt. Ich schicke ihm im Gegenzug meine defekte zur Reparatur. So haben wir ein warmes Schiff während die Heizung in der Werkstatt ist. Was für eine kundenorientierte Lösung! Ganz herzlichen Dank dafür!

1 Comment

  1. Wolfgang Lillpopp sagt:

    Hallo Ben,
    habt ihr noch Wasser unterm Kiel? Was für eine Sprache wird derzeit in dem Gebiet gesprochen, wo ihr segelt? Ich hoffe ihr seit alle
    gesund und munter. Weiterhin eine gute Fahrt mit dem Katamaran nach Flensburg.
    Liebe Grüße und alles Gute
    wünscht Wolfgang

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