Einfach lustig
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Mein ganz persönliches “Hygienekonzept”

nach dem ich heute nochmal die neueste Verordnung gelesen habe, incl. der Ergänzungen zu den Ergänzungen und Nebenhinweisen und der Hinweise für Sportler, Segler, Häfen, Beherbergungsbetriebe etc., bin ich restlos bedient.

Als Corona-Krönung dann noch die Verordnung der Dänen, die zwar ab dem 15. die Grenzen auch für Segler wieder öffnen wollen, aber nur, wenn man 6 Buchungen für Häfen vorweisen kann, so als wüßte man schon am Anfang der Woche, wie das Wetter am Ende ist und welchen Hafen man dann sinnvollerweise anlaufen kann, und überhaupt, warum darf man nicht mehr ankern? Wäre doch virustechnisch eh viel besser? Und welcher dänische Hafenmeister bestätigt schon Buchungen? Das haben die schon vor Corona nicht gemacht? Und meine Törns gehen nur 6 Nächte, davon eine vor Anker … was ein ausgemachter Schwachsinn. Sowas können sich nur Nicht-Segler ausdenken!

Ich habe die Nase Voll. Ich erstelle kein „Hygienekonzept“ für meine Törns, incl. 1,5 Meter Abstandsstreifen im Cockpit und Maulkorbhinweisen, wo der nicht eingehalten werden kann, ständigem Desinfizieren und Putzen … um dann trotzdem nur mit lächerlichen zwei Menschen bzw. Menschen aus einem Haushalt segeln gehen zu “dürfen“. Ihr von uns Steuerzahlern scheißgut abgesicherten, praxisferne Verordnungen erlassende Beamtensesselfurzer in euren Pissbüros könnt mich jetzt mal kreuzweise.

Ab heute kehre ich zu meinem Ursprungsimpuls zurück: Segeln auf der ANAKIWA ist ab sofort nicht mehr “GEWERBLICH“ und gegen Geld. Schiff und Skipper sind wieder UNVERKÄUFLICH!!!

Mitsegeln dürfen als private Gäste aber alle Freunde, alle Menschen die Freunde werden wollen (oder könnten) und alle Menschen, die mich einfach so besuchen möchten, weil sie Lust auf eine Woche Meerluft und Segeln haben. Trotz, oder gerade wegen Corona. Ihr seid ALLE herzlich eingeladen. Ganz PRIVAT.

Wer Lust und Freude daran hat, dass es mich und mein tolles Schiff auch noch im nächsten Jahr geben wird und wer ganz nebenbei verhindern möchte, dass ich mich am Ende der Saison dank unserer brillianten Regierung in das Heer der Corona-Insolventen einreihen darf, macht freudig und freiwillig eine herzliche Spende.

(Liebe mitlesende Beamte im Finanzamt Crailsheim, obwohl ich jetzt alle bitten könnte mir diese Spenden in bar zu geben, werde ich das nicht tun, sondern weiterhin alles ganz offiziell im Netz veröffentlichen und versteuern. Denn 1. will ich – im Gegensatz zu z.B. Herrn Bezos von AMAZON – gerne meinen Beitrag zur Finanzierung unseres Landes leisten, auch wenn ich mit sehr vielem gerade nicht einverstanden bin, und 2. will ich kein Arschloch sein, welches die Gemeinschaft ausnutzt und nichts zu ihr beiträgt …)

1 Comment

  1. Ulrich Stelzner sagt:

    Ach Ben …!

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