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02.05.2017

Schiff frisst Anker…Oder den Mund zu voll genommen?

02.05.2017

Die alten Muster in mir selbst sind hartnäckig.

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich innerlich rechne: Jetzt haben sich schon so viele Menschen angemeldet. Wenn die alle im Durchschnitt so viel geben, dann komme ich soweit… etc.

Von Wegen Vertrauen. Von wegen frei mein Ding machen und mich nicht mehr um mein Einkommen „sorgen“. Da sind unausrottbar die immer gleichen Gedanken. Kreisend um Einkommen, Gewinn, Kosten, Kontostand und die noch offenen Rechnungen. Verrückt. Als wenn durch meine sorgenden Gedanken ein Euro mehr auf meinem Konto landen würde.

Wie tief diese Glaubenssätze in mir wurzeln, erstaunt und beschämt mich. Hielt ich mich doch für einen eher progressiven Geist. Pustekuchen.

Und dann die Vorstellungen: Sitze mit meinem ersten Mitsegler an Bord (der Zweite hat kurzfristig abgesagt, bzw. offenbar hatte es ein Missverständnis bezüglich seiner Zusage geben)  und fühle mich für seine Unterhaltung zuständig. Wären wir jetzt drei Menschen, dann würden sich sicher spannende Gespräche ergeben. So sitzt der arme Mann allein mit mir Langweiler auf dem Boot und freut sich vermutlich, wenn er wieder abreisen darf. So denkt es in mir.

Könnte auch sein, dass er es genießt, endlich Zeit für sich zu haben. Zeit für Langeweile, für Schlaf, für seine eigenen Gedanken, für Nichtstun. Könnte sein, dass es genau richtig für ihn ist, wie es gerade ist.

Also versuche ich mich zu entspannen. Mich nicht verantwortlich zu fühlen, mir keinen Stress zu machen sondern einfach mein Ding zu tun und ihn in Ruhe SEIN zu lassen. Gar nicht so einfach mit diesen rappelnden Gedanken im Kopf.

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