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02.08.2016

02.08.2016

Heute beim Frühstück entstand eine wilde Debatte: ganz offensichtlich habe ich manche Menschen provoziert mit meinem Projekt. Warum bin ich so ein Risiko eingegangen? Warum nicht einfach eine Wanderung machen, wo finanziell nicht so viel auf dem Spiel steht?

Ich bin damit zufrieden. Niemanden scheint die Aktion kalt zu lassen. Und überraschend viele sind trotz der auf der Homepage veröffentlichten Zahlen nicht in der Lage, für sich daraus einen angemessenen Beitrag abzuleiten. Das auch als Vorwurf:

„Wenn ich gewusst hätte, wie teuer so eine Schiffsreise eigentlich ist, wäre ich vielleicht nicht mitgefahren. Nun muss ich meinen Beitrag noch mal überdenken…“

Und auch das Argument kommt: warum sollte ich für etwas mehr zahlen, wenn ich es auch umsonst bekommen kann?

Andere haben mir früher schon vorgeworfen, dass ich sie mit den Zahlen überhaupt belästige. Wäre es nicht konsequenter gewesen, nicht zu sagen, wie hoch mein Einsatz ist?

Ja, da hängt bei uns allen so viel dran: Konditionierungen zum Thema Geld. Schuldgefühle, Frust, Neid, faule Kompromisse, und immer wieder Träume, die um der vermeintlichen Sicherheit durch das Geld, verschoben oder ganz aufgegeben wurden.

Übereinstimmung dann am Ende: Ja, richtig, das ist eine Provokation im Sinne der Kunst: Regt zu neuen Blickwinkeln an.

 

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