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29.07.2016

29.07.2016

Irgendwie muss ich grade über mich selber schmunzeln: Seit dem Artikel von Rico beruhigt mich die dadurch entstandene Öffentlichkeit, was meine finanziellen Ängste angeht. Wie absurd. So als wäre ein finanzielles Minus durch das Experiment vor einer größeren Öffentlichkeit anders zu bewerten, als für mich allein.

Gedanken kreisen in meinem Kopf: Wie könnte es weitergehen? Muss ich die Phoenix verkaufen, da sie für diese Zwecke nicht wirklich ideal ist? Wann sollte ich das tun? (Besser im Frühjahr, da bekomme ich mehr Geld für sie…) Was sagt meine Frau dazu, wenn ich das eben erworbene „Familienmitglied“ schon wieder abstoße? Was für ein Schiff nehme ich dann? Welchen Kompromiss finde ich zwischen genug Kojen, klein genug, damit ich es im Notfall allein segeln kann (sonst kann ich keine Anfänger mehr mitnehmen…), genug Platz, damit sich alle wohlfühlen, nicht zu teuer, damit das Projekt bezahlbar bleibt…

Aber was mache ich überhaupt nächstes Jahr? Noch mal das Gleiche? Kann ich mir vermutlich nicht mehr leisten. Also dann einfach Festpreise? Kommt dann noch jemand mit? Oder doch eine deutlichere Hilfestellung bei der „Preisfindung“? Oder lieber eine Bieterrunde unter allen Mitseglern? Erst wenn genug zusammen ist, findet die Reise für alle statt?

Oder gleich ganz anders: z.B. die Saison über Crowdfundig vorfinanzieren und wenn nicht genug zusammen kommt, findet halt nix statt? Dann habe ich nicht das Risiko wie jetzt, wo ich monatelang nix verdiene, aber gleichzeitig nicht arbeiten gehen kann.

So sind meine Gedanken in der Zukunft. Gleich kommen die nächsten Gäste. Das Schiff ist geputzt, die Vorräte aufgefüllt, die Tanks mit Wasser und Diesel gefüllt. Schluss jetzt mit Grübeln.

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