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25.06.2017

25.06.2017

Endlich.
Das Boot ist voll!
Zum ersten Mal in diesem Jahr sind alle Kojen belegt.
Nach den vielen Absagen aus Beziehungs-, Schwangerschafts- und anderen Gründen, macht sich in mir Erleichterung breit.

Das Wetter ist zwar extrem bescheiden und unberechenbar, aber die Crew hat Spaß, wir Segeln, und meistens ist es trocken.

Mich beschäftigt wieder mal die Frage, in wieweit mein eigener Glaube an mein Experiment, dieses beeinflusst.

Wenn ich es aus der Perspektive der radikalen Selbstverantwortung betrachte, dann bin ich natürlich für den Ausgang komplett allein verantwortlich. Also ob die Menschen das Budget für die Saison spenden werden, hängt nur von meiner inneren Haltung ab.

Andererseits ist das ganze ja auch ein offener Raum, um eine Veränderung zu ermöglichen. Eben weil ich mir bewusst bin, wie sehr ich noch im Rechnen Leistung gegen Leistung – im alten System eben – gefangen bin, kann ich nicht erwarten, dass ich vollkommen gelassen und entspannt innerlich die Sicherheit habe, dass dies auch finanziell “gelingen“ wird. Klar, dass es dann nicht wirklich funktionieren kann.

Trotzdem habe ich es gestartet. Eben auch mit der Hoffnung, dass es andere Menschen inspirieren wird, meinen eigenen Mangel an Vertrauen und Glauben vielleicht mit ihrem eigenen Vertrauen auszugleichen und zu unterstützen? Sozusagen ein sich selbst verstärkendes System?

Es ist ein wenig so, als würde ich mich auf zu dünnes Eis begeben. Wissend dass es mich bei meinem jetzigen Gewicht nicht tragen wird. Gleichzeitig rufe ich die Menschen dazu auf, mir “erleichternde“ Gedanken zu schicken, in der Hoffnung, dass diese mich tatsächlich “leichter“ machen werden und das, obwohl ich auch nicht zu hundert Prozent an die Wirkung dieser Gedanken glaube… Schön bescheuert, oder?

Und doch vielleicht ein Weg, um Neues zu erproben?

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