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Für’s Protokoll!

Nur so für’s Protokoll (damit hinterher niemand sagen kann, er habe es nicht gewußt):

Das gängige Narrativ in der Öffentlichkeit verschiebt sich gerade. So schreibt die linke Taz heute ganz unumwunden:
Denn auch wenn es keine Impfpflicht geben soll, ist absehbar, dass bereits Geimpfte Vorteile im Alltag erfahren werden. So kündigte die Airline Qantas an, demnächst nur noch Personen mit Impfnachweis an Bord zu lassen. Australien und Finnland denken darüber nach, eine Einreise von einem Impfnachweis abhängig zu machen. Möglich ist auch, dass eine Impfung Voraussetzung dafür wird, im nächsten Jahr Kinos, Fußballstadien, ein Restaurant oder Konzerte besuchen zu können.

Also alles gaaanz freiwillig, aber Arbeiten in meinem Beruf nur noch mit Impfung! Und wenn ich das dann weiterdenke, können wir ja auch gleich die Grundsicherung an die Impfung koppeln. Getreu dem Motto: Wer essen will, lässt sich ganz solidarisch Impfen. Nur das Atmen wird sich so (noch?) nicht einhegen lassen …
(Und für die, die mich jetzt sofort in die Ecke der Impfgegner stellen, hier kurz der Hinweis, dass ich selbst geimpft bin, aber eine gewisse Skepsis gegen diesen, mit der heissen Nadel entwickelten, Impfstoff habe.)

Und an zweiter Stelle wäre auch noch für’s Protokoll zu nennen:
Die unsäglichen Einlassungen von Anetta Kahane, in der DDR als IM für die Stasi aktiv und somit sicher eine vertrauenswürdige Instanz in Sachen demokratische Freiheit. Sie meinte kürzlich in einer Pressekonferenz in Bezug auf Corona-Kritiker, dass Verschwörungsideologien, Achtung, jetzt kommt es, „immer ein antisemitisches Betriebssystem haben“.
Ein Interessanter Gedankengang: Wer kritisch ist, hängt einer Verschwörungstheorie an, ist darum Antisemit?
Klar doch, jeder, der die gerade laufenden Maßnahmen kritisiert, muß ein Antisemit sein. Wie konnte ich das übersehen?

Es lebe der freie Diskurs unter diesen Vorzeichen!

Es grüßt euch herzlich euer – in den Augen von Frau Kahane jetzt also Antisemit –
Ben Hadamovsky

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