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Wahlfreiheit?

Und immer wieder die gleiche Frage. In jeder Situation: Wer will ich sein?

Versinke ich in Angst und Einsamkeitsgefühlen so allein an Bord in einem fremden Land, dessen Sprach ich nicht spreche, oder übe ich mich in Mut und Liebe?
Schaudert es mich, wenn ich die menschenleeren Straßen von Cherbourg durchstreife, in denen die zusehends verrostenden Bremsscheiben der Autos von ihrer derzeitigen und velleicht auch zukünftigen Nutzlosigkeit zeugen, oder freue mich z.B. an der Bäckerin, die jeden Morgen den Laden öffnet und die Menschen mit frischem Brot versorgt?

Betrachte ich die weltweite Ausgangssperre als „Freiheitsberaubung“, oder sehe ich ein globales Retreat und damit eine unglaubliche Möglichkeit für uns Menschen, die wirklich wichtigen Fragen neu zu stellen?

Fürchte ich mich vor den ganz offensichtlich anstehenden Veränderungen so vieler vertrauter Lebensbereiche, oder entwickle ich aktiv positive Bilder einer Post-Corona-Zukunft?

Wir haben alle die Wahl! Wer willst du sein?

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