08.02.2016
8. Februar 2016
10.02.2016
10. Februar 2016
Alle anzeigen

09.02.2016

Gestern kam die erste Reaktion auf meine Ankündigung, dass Segeln mit mir ab sofort for free, bzw. unbezahlbar ist. Es war interessant für mich zu sehen, wie ich darauf reagiert habe:

Er war ganz freundlich. Wollt nur noch mal nachfragen, ob er es denn wirklich richtig verstanden habe. Ob es denn so sei, wie in diesen Restaurants, wo man hinterher selbst entscheiden könne, wieviel einem das Essen Wert sei?

Je mehr wir ins Gespräch kommen, desto mehr komme ich ins Schwimmen. Macht diese Idee überhaupt Sinn? Oder bleibt es nur ein zeitlich versetzter Handel?

Innerlich wurde ich immer unsicherer und kleiner und versuchte mir vorzustellen, wie ich für einen fremden klingen würde. Alle Experimentierfreude war verflogen, und übrig blieb der starke Wunsch: bitte, sag jetzt nicht ab. Das verkrafte ich nicht als erste Reaktion. Nicht jetzt.

Darunter der klägliche, winselnde kleine Junge in mir, der unbedingt toll gefunden werden will für dasjenige, was er gerade macht. Mein Gesprächspartner klingt nur leicht befremdet und überrascht. So etwas hat er noch nicht erlebt, aber anstatt dass ich mich jetzt freue, denn genau darum ging es mir ja auch, bin ich einfach nur erleichtert, dass er nicht absagt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.