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09.03.2016

 

Ein interessanter Gedanke zu meinem Geldexperiment von einem Steuerberater.

Er hatte es so formuliert: 

“…Ich glaube auch nicht, dass du dich auf Dauer wohl fühlst, wenn du das Gefühl hast, du liegst dauernd anderen auf der Tasche. Du könntest dir dann sehr schnell als Versager vorkommen.”

Wenn ich die gleiche Tätigkeit mache, dafür aber keinen festen Preis mehr verlange, liege ich den anderen auf der Tasche und fühle mich als Versager?
Und ja, er hat Recht! Auch in mir ist dieser Gedanke, dass ich umso wertvoller und erfolgreicher bin, je mehr Geld jemand für meine Arbeit bereit ist zu bezahlen.

Wenn ich es vorher als Preis einfordere, dann fühle ich mich OK und erfolgreich. Wenn mir Menschen freiwillig z.B. die gleiche Summe schenken, liege ich ihnen auf der Tasche und fühle mich schlecht, bzw. stehe in ihrer Schuld? Das ist genau betrachtet absurd! Und doch fühle und denke ich genau so.

Aber ich habe es ja noch nicht ausprobiert. Es könnte ja auch sein, dass ich mich weit besser fühle, wenn mir Menschen Geld schenken für mein Dasein und nicht für meine Leistung?

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