Mal ohne Datum: Zukunftsmusik!
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15.09.2016

15.09.2016

Das eigentlich größte Wunder ist meine Frau und unsere Beziehung: was für ein Glück, dass da ein Mensch voll und ganz hinter mir steht, obwohl dasjenige, was ich tue, mich immer weiter von ihr weg führt? Zumindest im Außen scheint es so. Ich bin monatelang nicht zuhause. Sehe sie und die Kinder für große Zeiträume nicht. Ich bin intensiv mit anderen Menschen zusammen. Welche Frau würde das freiwillig mitmachen, geschweige denn auch noch aktiv unterstützen?

Gleichzeitig vermisse ich sie immer wieder so intensiv, dass es wie ein körperlicher Schmerz ist. Ich vermisse ihre Gegenwart, die Gespräche. Ihre Ideen und ihre Berührungen. Vermisse das Zusammenleben. Trotzdem fühle ich mich ihr sehr nah, sehr verbunden. Wenn wir dann kurz telefonieren, überwältigt mich diese Verbundenheit. Wie kann es sein, dass ein Mensch, von dem ich grade soweit räumlich getrennt bin, mir so nahe und kostbar ist?

Wie ein warmer Wind ist die Liebe meiner Frau in meinem Rücken. Ohne sie und ihr Vertrauen in den Sinn meiner Existenz und meiner verrückten Projekte, wüsste ich nicht, wo ich heute wäre. Danke dir du Schöne, das ich in diesem Leben mit dir sein darf!

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