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20.08.2017

20.08.2017

Und dann gibt es die Teilnehmer, die mein Experiment eher überflüssig finden, aber gerne mit mir segeln gehen.

Meine Ansätze und Versuche einen anderen Blickwinkel auf das Thema Geld und Arbeit – und letztlich das Thema Umgang mit Lebenszeit – anzuregen, sind nicht von Interesse. Trotzdem haben wir eine intensive Zeit an Bord.

Mir fällt es schwer, dies auch als ein Kompliment anzunehmen: Segeln und Zeit mit mir zu verbringen, macht Ihnen Freude. Sonst könnten sie ja bei einem weniger “anstrengenden“ Angebot mitfahren.

Sie zeigen mir aber deutlich, dass jeneseits meiner Ideen da etwas ist, was für die Menschen wertvoll ist. Danke dafür!

3 Comments

  1. Lucia sagt:

    Lieber Ben,
    dein Experiment ist meiner Ansicht nach nicht überflüssig, sondern überfällig – wenn auch vielleicht eher in existentiell alltäglicheren Bereichen als dem des Segelns – angesichts einer »Wirklichkeit«, die die meisten von uns fest im Griff hat. Schon allein deshalb wäre es mir, bereits ohne dich jemals zu Gesicht bekommen zu haben, persönlich einige Anstrengung wert, gerade mit dir zu segeln. Idealerweise könnte die Kommunikation dann vornehmlich um die alternativen Denk- und Lebensmodelle kreisen als um ihre Ursachen und Rechtfertigungen …
    Zum Auftanken deiner Energiedepots wünsche ich dir viele [unerwartete] Quellen!
    Herzliche Grüße, Lucia

  2. Sarah Jasinszczak sagt:

    Lieber Ben, nach Weiterreise durch Dänemark und Contacttanzfestival wieder in Dortmund angekommen, möchte ich dir sagen, die Segelreise war mein schönstes “Ferienerlebnis”, auch Holger schwärmt noch vom Glück auf den Wellen zu reiten.
    Ich hatte diesmal das Gefühl, etwas mehr von der inneren Bewegung des Meeres zu “verstehen”, es gibt kein diektes Geradeaus, wir improvisieren mit den Wellenbewegungen, lassen uns treiben und suchen wieder den Kurs…wie im Leben.
    Dazu gehören für mich auch unsere persönlichen Austausche und die Enge des Bootes, die mit jedem Tag erträglicher, am Ende fast komfortabel wurde. Danke für das Experiment, mich mit meinen Grenzen beschäftigen zu dürfen und mich immer sicher und gut versorgt gefühlt zu haben. In Dänemark habe ich dein Weltumsegelungsbuch gelesen und nun natürlich viel Sehnsucht nach mehr Meer…
    Tanzend im Sand bei Kiel begleiteten mich die Wellen und ich hielt öfter Ausschau nach Booten, denen wir vielleicht in der Woche davor begegnet sind, schließlich tickt die Zeit auf dem Meer anders. Diese Woche werde ich dir auch das Geld überweisen und wünsche dir noch schöne Trips, Liebe Grüße vom Festland, Sarah

  3. Bernd Rose sagt:

    Hallo Ben, nimm das einfach mal als Kompliment an.
    Auch ohne auf den tieferen Sinn des Experiments als solches einzugehen, habe ich bewußt dein Schiff mit Dir als Skipper ausgesucht. Ich versprach mir davon einen interessanten Törn mit anregenden Gesprächen über Gott und die Welt, auch wenn ich den Erfolg des Experimentes persönlich als kritisch sehe (unsere Gesellschaft ist noch nicht soweit hier völlig neue Wege der Vermögensverteilung zu gehen). Und ich darf noch einmal eins draufsetzen. Ich bin dann sogar zum zweiten Mal mit Dir mit gefahren. Beide Male war es eine tolle (“Segel”-) Woche zusammen mit einem interessanten Typen.

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