13.03.2018
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22.03.2018

22.03.2018

Zwei sich scheinbar wiederstrebende Gedanken beschäftigen mich gerade:

Wenn in mir das Gefühl – und die damit verbundenen Gedanken – präsent sind, dass ich nicht sehr viel Wert bin, oder nur so viel Wert bin, wie ich auch wirklich leiste, dann könnte ja eine mögliche Heilung sein, jetzt aber mal richtig an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Dann würde ich im Idealfall mich so lieben, das ich allen Reichtum der Welt verdient hätte und kein Preis hoch genug wäre für mein Sein, bzw. meine Arbeit.

Dagegen der andere Gedanke: Vielleicht ist es jetzt für uns Menschen drann, im Zuge des sich immer mehr ausbreitenden Bewusstseins, dass alles mit allem verbunden ist, dass wir letztlich alle Teil eines großen Menschseins sind, wirklich den Gedanken zu denken: Nur wenn es allen gut geht, kann es auch mir gut gehen?

Nicht mehr mein Vorteil, mein Gewinn stehen im Vordergrund, sondern das Wohl aller Menschen mit denen ich wirtschaftlich verbunden bin. Und vielleicht muss dieser Gedanke der radikalen Verantwortung für das Wohl meiner Umgebung auf alle Menschen auf dem Planeten ausgedehnt werden, da letztlich in einer globalisierten Welt keine Inseln mehr existieren?

Mein Experiment zeigt mir sehr schön, wo ich da selber stehe: Ja, ich kann beides denken. Ich kann auch nach beiden Gedankenrichtungen handeln. Was mich dann je nach dem entweder zu wirtschaftlichem Erfolg im alten System, oder eben in die Verzweiflung an mir und den Umständen treibt. Eben weil der zweite Gedanke noch ein Ideal, eine Utopie ist.

Und ich kann immer mehr sehen, wie sehr ich mit meiner Sehnsucht nach einer Welt, in der der zweite Gedanke Leitmotiv für alles Handeln wird, nicht allein bin. Wie sehr ihr, die ihr teilgenommen habt, mir zeigt, wie weit wir schon als Menschen in unserem Bewusstsein entwickelt sind!

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