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25.08.2016

25.08.2016

Ich habe da wieder mal eines der vielen kleinen Wunder übersehen: Im Frühjahr war ich enttäuscht, dass mir mein zuständiges Finanzamt einen Termin für ein Gespräch über mein Projekt rundheraus verweigert hat.

Im letzten Monat kam dann das Finanzamt persönlich zu mir an Bord.

Natürlich nicht in der Funktion Finanzbeamtin, sondern als Teil eines Paares, das bei mir eine Auszeit genossen hat. Trotzdem kamen wir auch auf dieses Thema zu sprechen, und ich vermute mal, dass wir viel entspannter und offener darüber reden konnten, als wenn sie meine zuständige Sachbearbeiterin gewesen wäre.

Mir ist dabei klar geworden, dass mein Projekt eine Überforderung für die deutsche Finanzverwaltung ist. Man bekommt von Fremden keine größeren Summen geschenkt. Das ist steuerrechtlich wohl einfach nicht vorgesehen.

Mir ist auch klar geworden, wie unwohl sich meine Sachbearbeiterin gefühlt haben muss, als ich mein Ansinnen damals vortrug. Ihr war schon klar, dass mein Fall ein Problem ist. Falls sie meinen Blog liest, dann möchte ich mich hiermit dafür in aller Form schon mal entschuldigen.

Ich will kein Problem sein. Auch wenn ich als Stolperstein, der zum Nachdenken anregt, gerne herhalte. Aber vielleicht wird es in der Zukunft ja schick, Menschen Geld zu schenken? Vielleicht wird dann das Finanzamt Schwäbisch Hall, Außenstelle Crailsheim, als Vorreiter und positives Beispiel in die Geschichtsbücher eingehen? Als Gegenbeispiel zum traurigen Peter Hartz einen Haller Paragraphen? Ich jedenfalls träume davon ganz im Ernst.

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