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28.04.2016

Renne durch Kiel auf der Suche nach einem öffentlichen W-Lan. All die hippen Kellnerinnen in den gestylten Cafés schütteln nur mit dem Kopf. Drinnen sitzen modisch gekleidete Menschen vor ihren Tablets und Smartphones, die offensichtlich über ihre Telefonflatrate surfen.

Ja schiete, so ist das mit der Technikverweigerung. Plötzlich werden die Selbstverständlichkeiten zum Problem. Mit meiner antiken Gerätschaft (mein Laptop ist mindestens 5 Jahre alt…) kann ich nicht mehr am normalen Leben teilnehmen?

Ich weiß, das hat jetzt aber auch gar nichts mit meinem Experiment zu tun. Aber irgendwie doch. Reduzierung auf das Wesentliche. Und was wäre das in meinem Fall? Einfach die sich seit drei Tagen aufstauenden Mails vergessen und entspannen? Mich auf Dänemark (und Flensburg) freuen, wo es in fast jedem Hafen öffentliches Netz gibt? Den Seewetterbericht hängt der Hafenmeister aus und ob es wärmer werden soll, kann ich aus der im Café ausliegenden Tageszeitung entnehmen. Also wo ist genau das Problem? Ja richtig, wieder mal alles nur in meinem Kopf. Also Ben: Kaffee genießen, durchatmen, entspannen, Zeitung lesen, nicht ärgern, dass ich extra wegen der Mails in die Stadt gefahren bin und einfach glücklich sein…

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