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31.12.2016

John Glenn, erster Amerikaner im All, sagte mal auf die Frage, wie man sich da oben fühlen würde: „Wie würden Sie sich denn fühlen, wenn Sie auf zwei Millionen Bauteilen säßen, die in einer staatlichen Ausschreibung alle das billigste Angebot waren?“

Als ich das heute Morgen las, musste ich laut loslachen. Nee, mit dem hätte ich nicht um alles in der Welt tauschen mögen. Da hätte ich mir vor Angst so in die Hose gemacht, dass sie den Start ständig verschoben hätten.

Glücklich sitze ich in Wismar in einem Cafe und schreibe diese Zeilen. Glücklich, weil ich seit 5 Stunden mit dem Ingenieur, der die CE-Zertifizierung macht, durch die entlegensten Winkel der Phoenix gekrochen bin. Glücklich vor allem darüber, dass dieses schöne Schiff ihm immer wieder ein bewunderndes: „ja, das haben die aber sehr sorgfältig gebaut…“ entlockte. Hier wurden offensichtlich hochwertige Bauteile mit Bedacht und Liebe ausgewählt und verarbeitet.

Es bestätigt mein Gefühl, ein sicheres und zuverlässiges Schiff zu segeln.

Segeln ist zwar keine Raumfahrt, aber wenn ich auf See in schweres Wetter gerate, ist es für mich extrem beruhigend, nicht auf einem Haufen Billigbauteile zu sitzen (von deren Funktion nun mein Leben – und das meiner Gäste – abhängt!), nur weil sich das eben besser “rechnet“…

Dafür bin ich einfach zu sehr Angsthase.

In diesem Sinne wünsche ich euch Allen ein sicheres und gelassenes Jahr 2017.

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