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17.02.2016

In mir ist ein unbändiger Groll auf diesen Zustand: Warum ist uns die zur Verfügung gestellte Lebenszeit einer Kindergärtnerin ca. 10,00 € pro Stunde wert, die von Herrn Winterkorn dagegen 7.400,00 € pro Stunde? Die Kindergärtnerin arbeitet fünf Monate für die Summe, für die Herr Winterkorn eine Stunde zur Verfügung steht.

Der Gedanke, den Menschen ihre Zeit abzukaufen und diese auch noch unterschiedlich zu bewerten, zeigt sich hier in seiner vollen Absurdität. Beide machen im Idealfall was ihnen Freude und Erfüllung bringt. Beide brauchen dafür ein Auskommen, welches ihre Bedürfnisse befriedigt. Warum diese Ungleichheit? Ist Autobauer zu organisieren wirklich so viel wertvoller als Kindererziehung?

Wenn wir den Lohn an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten würden, wäre diese krasse Diskrepanz sicher nicht vermittelbar. Sechzehn Millionen an Einkommen im Jahr “braucht“ einfach niemand. Das ist die pure Maßlosigkeit und Gier und würde, wenn einer darum bitten müsste, nur Kopfschütteln ernten. Und wir nennen uns eine hoch entwickelte Gesellschaft…

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