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Berufsverbot!

Dank der weiterhin geltenden Corona-Beschränkungen, ist mein bisheriges Geschäftsmodell tot. Segeln ist bis auf weiteres nur noch mit Menschen aus max. zwei Haushalten möglich. Wobei ich als Skipper schon der erste Haushalt bin …

Somit kann ich nur noch überleben, wenn ich finanzstarke Familien, Paare oder Einzelpersonen finde, die es sich leisten können, das ganze Schiff zu chartern. Mein bisher erstaunlich erfolgreiches Prinzip der am Einkommen orientierten Preise und damit der Solidarität der Mitsegler untereinander, ist auf unabsehbare Zeit ausgehebelt.

Insofern ist Corona ein riesiger Ungleichmacher: wer viel hat, kann so weiterleben wie bisher. Alle anderen sind raus!

Gemeinschaftsbildung und soziale Durchdringung verschiedener gesellschaftlicher Schichten – und darum ging es ja letztlich auf meinen Törns – ist ganz offiziell verboten.

Ich kann grad garnicht deutlich genug ausdrücken, wie krass ich das finde. Wie wütend ich bin. Letztlich gilt für mich gerade ein unbefristetes Berufsverbot!

1 Comment

  1. Wolfgang Lillpopp sagt:

    Moin Ben,
    mir fehlen die Worte. Das kann doch alles nicht wahr sein! Was sind das nur für Menschen, die so etwas entscheiden. Die ganzen Ostsee Gebiete sind doch jetzt mit nur wenigen Einschnitten belegt. Alles ist doch erheblich gelockert. Warum dann dieser Driss.
    Ich verstehe es wirklich nicht.
    He Skipper, ich denk an dich. Liebe Grüße Wolfgang

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